Einträge von Klaus Foitzick

Rechtskonformes E-Mailmarketing nach DSGVO (Kurzanleitung)

Beim E-Mailmarketing sind neben datenschutzrechtlichen auch lauterkeitsrechtliche Anforderungen zu berücksichtigen. Wer nicht nur E-Mails versenden, sondern auch die E-Mailnutzung durch den Empfänger analysieren möchte, braucht auch hierfür eine Rechtsgrundlage. Die wichtigsten Punkte zum datenschutzkonformen E-Mailmarketing finden Sie in unserer Kurzanleitung.

Facebook Custom Audiences: datenschutzkonform einsetzbar?

Seit der Einführung des Facebook-Marketingtools „Facebook Custom Audiences“ im Jahr 2012 war unklar, ob ein datenschutzkonformer Einsatz für werbetreibende Unternehmen möglich ist. Von den deutschen Datenschutzaufsichtsbehörden hat sich mehrfach das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) zu Wort gemeldet. Aktueller Stand: Mit etwas Risiko kann die Pixel-Variante ohne sogenannten erweiterten Abgleich auch ohne vorausgehende Einwilligung des Betroffenen genutzt werden, sofern eine ausreichende Transparenz und eine effektive Widerspruchsoption sichergestellt werden. Die Upload-Methode verlangt dagegen die vorausgehende Einwilligung des Nutzers.

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Anleitung zum Umgang mit Betroffenenrechten nach DSGVO

Auskunftsrecht, Löschungsrecht, Einschränkungsrecht, Datenübertragbarkeitsrecht, Einwirkungsrecht: Die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) stattet Betroffene mit einem ganzen Bündel an Datenschutz-Werkzeugen aus. Unsere praktische Anleitung hilft Unternehmen in drei konkreten Schritten, datenschutzkonform auf Anfragen von Betroffenen zu reagieren.

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Datenschutz-Folgenabschätzung für Unternehmen

Bei der Verarbeitung personenbezogener Daten muss das Datenschutzrecht beachtet werden – ganz gleich, ob es sich um vermeintlich „harmlose“ Daten handelt, wie etwa die berufliche E-Mailadresse eines Mitarbeiters, oder aber besonders „schützenswerte“, wie dessen sexuelle Vorlieben. Trotzdem ist nicht jedes Datum gleichermaßen schutzwürdig und nicht jede Datenverarbeitung greift gleichermaßen stark in das Persönlichkeitsrecht des Betroffenen ein. Mit der Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) sollen Unternehmen die Risiken und Folgen evaluieren, die für Betroffene (z. B. Mitarbeiter) aus Datenverarbeitungen folgen können. Wird eine DSFA nicht oder nur unzureichend durchgeführt, drohen dem Unternehmen ein Bußgeld von bis zu 2 % des gesamten weltweiten Jahresumsatzes und / oder ein Verbot der Datenverarbeitung. Wann eine Datenschutz-Folgenabschätzung notwendig wird und was sie enthalten muss, lesen Sie in diesem Artikel.

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Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung: Einwilligung, Vertrag oder doch Interessenabwägung?

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hält verschiedene Rechtsgrundlagen bereit, auf die eine Verarbeitung personenbezogener Daten gestützt werden kann. Da sich die Anwendungsbereiche der Grundlagen oftmals überschneiden, kommt es in der Praxis ganz entscheidend darauf an, die geeignetste und nachhaltigste Rechtsgrundlage zu finden. Der folgende Leitfaden soll hierbei Orientierung bieten.

Austausch der IT und ISO 27001-Zertifizierung im Bereich erneuerbare Energien für die Lampe Equity Management GmbH [Best Practice]

Unternehmen, die im Bereich der erneuerbaren Energien bzw. der Energie-Infrastruktur tätig sind, freuen sich seit Jahren über ein schnelles Wachstum. Da kann es schnell passieren, dass die Unternehmens-IT nicht mehr den höchsten Anforderungen entspricht. Wie man mit Hilfe eines externen Sicherheitsbeauftragten die gesamte IT austauscht und eine Sicherheitszertifizierung nach ISO 27001 meistert, zeigt das Best Practice der Lampe Equity Management GmbH.

Neufassung des deutschen Datenschutzrechts schreitet zügig voran

Am 25. Mai 2018 wird die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) unmittelbar anwendbar. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen die nationalen Gesetzgeber dafür Sorge tragen, dass Aufsichtsbehörden und Unternehmen gleichermaßen wissen, worauf sie zu achten haben. Auch das deutsche Datenschutzrecht ändert sich in entscheidenden Punkten. Das wichtigste Gesetz dafür könnte schon sehr bald in Kraft treten. Spätestens dann kommt auf datenverarbeitende Unternehmen ein gutes Stück Arbeit zu.

Terrorlistenscreening – vereinbar mit dem Datenschutz?

Mit den EU-Anti-Terrorverordnungen (2580/2001/EG, 881/2002/EG und 753/2011/EG) soll die Finanzierung terroristischer Handlungen verhindert werden. Steht ein Mitarbeiter auf einer der Verordnungslisten, darf ihm kein Gehalt ausgezahlt werden. Auch mit „terroristischen“ Kunden oder anderen Vertragspartnern darf kein Handel getrieben werden. Doch können Unternehmen die sogenannten Terrorlisten überhaupt datenschutzkonform auswerten? Und falls ja, wie muss das Terrorlistenscreening ausgestaltet sein?

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Wann dürfen Arbeitgeber von Mitarbeitern ein Führungszeugnis verlangen?

Wer als Unternehmen neue Mitarbeiter sucht, hat ein berechtigtes Interesse daran, den Bewerbern ordentlich „auf den Zahn zu fühlen“. Schließlich gehen mit jedem Mitarbeiter nicht unerhebliche Kosten einher. Neben Ausbildung, Berufserfahrung und Soft-Skills könnten dabei auch das Legalverhalten eines Bewerbers bzw. im Umkehrschluss etwaige Straftaten interessieren. Die Anforderung eines Führungszeugnisses liegt da nahe. Doch in welchen Fällen erlaubt der Datenschutz dem Arbeitgeber überhaupt ein solches Führungszeugnis zu verlangen? Wann ist das Zeugnis sogar vorgeschrieben? Welche Version dieses Bundeszentralregisterauszuges ist die richtige? Und wie darf mit den darin enthaltenen Daten des Bewerbers umgegangen werden?

Haftung des Datenschutzbeauftragten

Wer von einem Unternehmen als interner oder externe Datenschutzbeauftragter (DSB) bestellt wird, hat darauf hinzuwirken, dass das Unternehmen ausschließlich datenschutzkonform tätig ist. Mit dieser Verantwortung kommt auf den betrieblichen Datenschutzbeauftragten auch eine gewisse Haftung zu. Wann und in welchem Umfang der DSB haftet und wie sich Haftungsrisiken von internen und externen Datenschutzbeauftragten unterscheiden, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.