Was bedeutet der Brexit für den Datenschutz in der EU?

Nach Angaben der britischen Regierung soll der Brexit, also der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) am 29. März 2019 um 23 Uhr britischer Zeit rechtskräftig werden. Derzeit ist noch nicht abzusehen, wie sich das künftige Verhältnis zur Union gestalten wird. Für viele Firmen in der EU stellt sich daher die Frage, unter welchen Bedingungen zukünftig überhaupt noch personenbezogene Daten an britische Unternehmen übertragen werden dürfen.

4 Gründe warum die DSGVO für britische Unternehmen auch nach dem Brexit wichtig bleibt

Die datenschutzrechtlichen Folgen des Brexits – dem Austritt Großbritanniens aus der EU – sind derzeit nur begrenzt abzuschätzen. Verkomplizierend kommt hinzu, dass die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bereits ca. zehn Monate vor dem Brexit anwendbar wird – auch in Großbritannien. Britische Unternehmen könnten angesichts des kurzen Zeitraums in Versuchung geraten, die neuen Datenschutz-Regelungen der DSGVO zu ignorieren. Es gibt jedoch vier wichtige Gründe, warum die Einhaltung der DSGVO für britische Unternehmen auch nach dem Brexit wichtig bleibt!