Laut EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) müssen Sie bei einer Videoüberwachung die Betroffenen über die Verarbeitung ihrer Daten aufklären (Art. 13 DSGVO). Dafür bietet sich ein Hinweisschild zur Videoüberwachung an. Es enthält Informationen über den Verantwortlichen sowie ggfs. seinen Datenschutzbeauftragten, Zweck, Rechtsgrundlage und Speicherdauer der Videoüberwachung – sowie die Rechte der Betroffenen.

Mit unserem kostenlosen Generator können Sie ein Videoüberwachungshinweisschild mit Ihren eigenen Unternehmensinformationen erstellen. Als Ergebnis erhalten Sie ein fertiges PDF, das Sie nur noch ausdrucken und aufhängen müssen.

Das Hinweisschild zur Videoüberwachung sollte so angebracht werden, dass Betroffene die Informationen einsehen können, bevor sie von Kameras erfasst werden. Das vom Generator erstellte PDF können Sie auf Din A4 ausdrucken.

Nutzungshinweise

Alle Rechte am Generator bleiben vorbehalten! Der Einsatz des durch unseren Generator generierten Textes ist Ihnen zu eigenen (auch kommerziellen) Zwecken erlaubt und frei möglich.

Wir bieten für diesen kostenfreien Dienst weder Support noch Beratung an und bitten höflich, von entsprechenden Anfragen abzusehen.

Generator für ein Hinweisschild zur Videoüberwachung

Dieser Generator wurde zuletzt am 10. Oktober 2018 aktualisiert, die aktuelle Versionsnummer ist #2018-10-10. Änderungen zu früheren Versionen finden Sie im Changelog.

Über Ihr Feedback und Verbesserungsvorschläge freuen wir uns sehr.

Wer ist die verantwortliche Stelle?

* Diese Angaben sind Optional, bitte nennen Sie jedoch mindestens eine Kontaktmöglichkeit wie E-Mail oder Telefon.

Haben Sie einen Datenschutzbeauftragten bestellt?

Bei einem externen Datenschutzbeauftragten können Sie zusätzlich das Unternehmen nennen.

* Diese Angaben sind Optional, bitte nennen Sie jedoch mindestens eine Kontaktmöglichkeit wie E-Mail oder Telefon.

Was sind die Zwecke und Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung?Info-Icon

Was ist das berechtigte Interesse?Info-Icon

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Changelog

Wozu dient eine Datenschutzerklärung?

Der Grundsatz der Transparenz ist eines der übergeordneten Themen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die betroffene Person soll demnach umfassend darüber informiert werden, wie der jeweilige Verantwortliche ihre personenbezogenen Daten verarbeitet.

Bisher forderte das Telemediengesetz (TMG), dass jeder Websitebetreiber den Websitebesucher „zu Beginn des Nutzungsvorgangs über Art, Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten […] in allgemein verständlicher Form zu unterrichten“ (§ 13 Abs. 1 S. 1 TMG). Das TMG basiert auf der ePrivacy-Richtlinie, die durch die ePrivacy-Verordnung abgelöst werden soll. Letztere lässt weiterhin auf sich warten und es ist auch noch unklar, ob diese neue ePrivacy-Verordnung konkrete Regelungen zu den Informationspflichten für Webseiten enthalten wird.

Daher müssen jetzt und wohl auch in Zukunft – im Rahmen der Transparenz – die Regelungen in Art. 12 ff. DSGVO in der Datenschutzerklärung berücksichtigt werden. Dieses Argument wird durch den Erwägungsgrund 58 DSGVO unterstützt, welcher ausdrücklich eine Veröffentlichung der Informationen nach Art. 13, 14 DSGVO im Internet als Option ausweist.

Ferner müssen nach Art. 12 DSGVO die Informationen in präziser, verständlicher und leicht zugänglicher Form sowie in klarer und einfacher Sprache erteilt werden. Ein Abschreiben des Gesetzes ist demnach nicht möglich. Damit die Datenschutzerklärung leicht auffindbar ist, sollte diese von der Startseite aus und auch von jeder Unterseite mit höchstens zwei Klicks unter einem Link namens „Datenschutzerklärung“  oder „Datenschutzhinweise“ abrufbar sein.

Um eine faire und transparente Verarbeitung zu gewährleisten, muss nicht nur über die eigene Verarbeitung der Daten (z. B. Kontaktformular und Newsletter) informiert werden, sondern auch über die Verarbeitung von Daten, die durch Dritte veranlasst wird, d. h. die Verarbeitung von in die Website eingebundenen Diensten (z. B. Social-Sharing, Social-Sign-In, Website-Nutzungsanalysen oder Retargeting). Details zur Verarbeitung in datenschutzkritischen Staaten (z. B. den USA) dürfen dabei ebenso wenig fehlen, wie das Angebot einer rechtskonformen Widerspruchsmöglichkeit. Demnach sollten Verantwortliche nicht nur die nach Art. 13 DSGVO erforderlichen Informationen, sondern gegebenenfalls auch die nach Art. 14 DSGVO nötigen Angaben zur Verfügung stellen.