In den letzten Jahren ist das Bewusstsein für die Relevanz des Datenschutzes im Unternehmen stetig und stark angewachsen. Interessenten, Kunden und Aufsichtsbehörden sind zunehmend kritischer geworden. Die Einhaltung von Datenschutzvorschriften wurde für Unternehmen dadurch in der Zwischenzeit sogar zum Wettbewerbsvorteil – jedoch in der Regel nur, wenn dies auch belegbar ist. Durch die Erstellung und Bereitstellung eines schriftlichen Datenschutzkonzepts können Unternehmen sich daher am Markt einen entscheidenden Vorsprung vor Konkurrenten verschaffen.

Wozu dient ein Datenschutzkonzept?

Ein Datenschutzkonzept hat den Zweck , diejenigen Maßnahmen verständlich plausibel zu machen, die im Unternehmen zur Einhaltung und Sicherung des Datenschutzes getroffen werden. Da es allgemein gehalten werden kann, ohne Details preiszugeben, kann es Interessierten vorgelegt werden, damit diese sich einen Eindruck von der Umsetzung des Datenschutzes verschaffen können.

Ein Datenschutzkonzept sollte beispielsweise folgende Punkte beinhalten:

  • Stellenwert des Datenschutzes im Unternehmen
  • Vorhandensein eines Datenschutzbeauftragten
  • Vorhandensein einer IT-Richtlinie
  • Rechtliche Aspekte der Datenverarbeitung
  • Eingesetzte technisch-organisatorische Maßnahmen

Neben dem werbenden Effekt dient das Datenschutzkonzept zugleich auch der Orientierung der eigenen Mitarbeiter. Daher sollte es auch diesen zugänglich gemacht werden.

Ständige Aktualisierung der Datenschutzmaßnahmen

Da sich die Anforderungen des Datenschutzes im Laufe der Jahre natürlich verändern, ist es wichtig, auch das Datenschutzkonzept im Unternehmen stets aktuell zu halten. Denn ein Konzept mit veralteten Maßnahmen ist gegebenenfalls sogar kontraproduktiv zu dem Zweck, zu dem es eigentlich erstellt wurde.