Marketing

Google Analytics ist eines der verbreitetsten Analysewerkzeuge, um Zugriffe auf Websites und Nutzerverhalten auszuwerten. Für einen datenschutzkonformen Einsatz von Google Analytics müssen unter der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) allerdings einige Aspekte beachtet werden.

Wenn ein Unternehmen nach Beendigung eines Auftrages von seinem Kunden erfahren möchte, wie zufrieden dieser mit der erbrachten Leistung war, könnte man dies als ein zuvorkommendes Verhalten des Anbieters verstehen, der den Service für seine Kunden optimieren möchte. Rechtlich gesehen kann eine solche Handlung aber durchaus als unlautere Werbung gewertet werden, insbesondere wenn die Befragung telefonisch erfolgt.

Beim E-Mailmarketing sind neben datenschutzrechtlichen auch lauterkeitsrechtliche Anforderungen zu berücksichtigen. Wer nicht nur E-Mails versenden, sondern auch die E-Mailnutzung durch den Empfänger analysieren möchte, braucht auch hierfür eine Rechtsgrundlage. Die wichtigsten Punkte zum datenschutzkonformen E-Mailmarketing finden Sie in unserer Kurzanleitung.

Fanpages bzw. Unternehmensprofile bei Facebook sind nach DSGVO nicht ohne Weiteres datenschutzkonform zu betreiben. Zuletzt sorgte ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) für Aufruhr – und brachte zahlreiche Unternehmen dazu, ihre Profile bei Facebook zu deaktivieren. Mittlerweile steuerte Facebook nach, so dass die datenschutzrechtlichen Hürden für eine Facebook-Fanpage etwas geringer ausfallen. Immerhin gibt es einen Lichtblick!

Kinder und Jugendliche sind eine stark umworbene Zielgruppe für Werbung – insbesondere online. Denn Minderjährige verfügen nicht nur selbst über eine gewisse Kaufkraft, sondern beeinflussen in beachtlichem Maße auch Kaufentscheidungen der Erwachsenen in ihrem Umfeld. Der Gesetzgeber stellt Kinder und Jugendliche jedoch unter einen besonderen Schutz, weshalb bei allen Erhebungen und Verarbeitungen personenbezogener Daten von Minderjährigen besondere Datenschutzregeln gelten.