Datenschutz

Der Datenschutz im Unternehmen ist eines der wichtigsten Geschäftsfelder der activeMind AG. Unsere Experten geben Tipps und Tricks und beraten Sie hier im Magazin zu allen juristischen, technischen und organisatorischen Aspekten des Datenschutzes. Denn das Datenschutzrecht wie etwa das BDSG ist permanent Änderungen unterworfen. Unternehmer und betriebliche Datenschutzbeauftragte müssen rechtlich auf dem Laufenden bleiben, um stets rechtskonform zu handeln. Unser Wissen hilft Ihnen dabei:

Bei der Verarbeitung personenbezogener Daten muss das Datenschutzrecht beachtet werden – ganz gleich, ob es sich um vermeintlich „harmlose“ Daten handelt, wie etwa die berufliche E-Mailadresse eines Mitarbeiters, oder aber besonders „schützenswerte“, wie dessen sexuelle Vorlieben. Trotzdem ist nicht jedes Datum gleichermaßen schutzwürdig und nicht jede Datenverarbeitung greift gleichermaßen stark in das Persönlichkeitsrecht des Betroffenen ein. Mit der Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) sollen Unternehmen die Risiken und Folgen evaluieren, die für Betroffene (z. B. Mitarbeiter) aus Datenverarbeitungen folgen können. Wird eine DSFA nicht oder nur unzureichend durchgeführt, drohen dem Unternehmen ein Bußgeld von bis zu 2 % des gesamten weltweiten Jahresumsatzes und / oder ein Verbot der Datenverarbeitung. Wann eine Datenschutz-Folgenabschätzung notwendig wird und was sie enthalten muss, lesen Sie in diesem Artikel.

Unternehmen, die im Gesundheitssektor aktiv sind, können sich derzeit über zwei sehr interessante Megatrends freuen: Zum einen ermöglicht die Individualisierung medizinischer Bedürfnisse und gesundheitlicher Vorsorge eine Vielzahl neuer Geschäftsmodelle. Zum anderen hilft die Digitalisierung dabei, Interessierte immer gezielter anzusprechen und Kunden – Patienten ebenso wie Ärzte und Therapeuten – jederzeit mit passenden Dienstleistungen zu versorgen. Eine besonders große Herausforderung stellt jedoch der Datenschutz im medizinischen Bereich dar. Denn Daten über Diagnosen von Ärzten, Medikamente und Therapien sind besonders sensibel. Warum es sich für Gesundheitsunternehmen daher besonders lohnt, einen externen Datenschutzbeauftragten beratend hinzuzuziehen, erklärt Dirk Becker, Geschäftsführer von iPrax Systems im Best-Practice-Interview.

Der Transfer personenbezogener Daten an einen Dienstleister in einem sogenannten unsicheren Drittstaat bedarf zusätzlich zur Transfergrundlage einer eigenen Datenschutzgarantie. Für US-Dienstleister kann hier seit dem 1. August 2016 auf das EU-US-Privacy-Shield zurückgegriffen werden, sofern sich der gewünschte Dienstleister (bereits) entsprechend verpflichtet hat. Für datenverarbeitende Dienstleister in anderen unsicheren Drittländern wie z. B. China oder Indien muss auch weiterhin auf die sogenannten EU-Standardvertragsklauseln zurückgegriffen werden. Der Beitrag zeigt auf, in welchen Konstellationen ein Abschluss der Klauseln möglich und sinnvoll ist und was dabei insbesondere aus deutscher Sicht zu beachten ist.

Die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) tritt im Mai 2018 in Kraft und ersetzt weitgehend das derzeit geltende Datenschutzrecht – einschließlich der Vorgaben für das E-Mailmarketing. Welche wichtigen Änderungen gibt es? Und wo besteht seitens des Gesetzgebers noch Klärungsbedarf?

Anbieter und Entwickler von Apps für Smartphones oder Tablets müssen einer großen Bandbreite von Datenschutz-Anforderungen gerecht werden. Die Einhaltung der Vorgaben wird durch die deutschen Aufsichtsbehörden regelmäßig kontrolliert, u. a. indem sie App-Anbieter mittels ausführlicher Prüfkataloge befragen. Am Beispiel des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht (BayLDA) zeigt dieser Artikel, worauf App-Anbieter gute Antworten parat haben sollten und welche Kriterien sie bei der App-Entwicklung unbedingt erfüllen müssen.

Psychologische Eignungstests oder Assessments in Bewerbungsverfahren erfreuen sich großer Beliebtheit bei Personalern und Human-Ressources-Abteilungen. Derartige Tests sind jedoch nicht immer rechtlich zulässig. Denn der Datenschutz gibt bei der Bewerberauswahl einen Rahmen vor, der mit der Testdurchführung nicht überschritten werden darf. Welche Bedingungen für einen psychologischen Eignungstest vorliegen müssen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Die Kontrollen der Aufsichtsbehörden im Bereich des unternehmerischen Datenschutzes nehmen stark zu; häufig werden Versäumnisse aufgedeckt. Dabei ist die Erfüllung der wichtigsten Anforderungen oft schon mit geringen Aufwand möglich. Deshalb haben wir Ihnen regelmäßig auftretende Datenschutz-Versäumnisse und ihre schnelle Behebung zusammengetragen.

Im Rahmen des Online-Marketings werden auf Unternehmenswebsites häufig Dienste von Dritten eingesetzt. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Analysetools, Produktwerbungsdienste (insbesondere zum Retargeting) oder sogenannte Social Plugins. Zu Letzteren hat sich das Landgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil positioniert und eine unzulässige Einbindung durch den beklagten Websitebetreiber (ein bekannter Onlineshop) festgestellt. Der Beitrag beleuchtet die datenschutzrechtlichen Fallstricke für Websitebetreiber bei der Einbindung von Werbetechnologien und zeigt auf, wie eine rechtskonforme Nutzung möglich ist.

Datenschutz, das war und ist für viele Unternehmen noch immer etwas, um das man sich kümmert, wenn alles steht: die Cloud, die teuer beauftragte Entwicklung einer App und das aufwendig programmierte Logistiksystem. Spätestens mit Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung, voraussichtlich Anfang 2018, sollten Unternehmen bereits bei der Auswahl von IT-Lösungen berücksichtigen, in wie weit diese datenschutzrechtlichen Anforderungen genügen. Die Verordnung verpflichtet Unternehmen, beim Einsatz von IT und Software zu prüfen, ob diese nach Datenschutzmaßstäben entwickelt wurden („Privacy by Design“). Ein Verstoß dagegen kann mit einem hohen Bußgeld belegt werden. Welchen Nutzen Privacy by Design für Unternehmen und Betroffene haben kann und welche gesetzlichen Änderungen mit der Datenschutz-Grundverordnung auf die verantwortliche Stelle zukommen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Wenn ein Internetnutzer sich ein Produkt nicht nur auf dem Laptop, sondern auch auf dem Tablet oder dem Smartphone ansieht, ist das ein Problem für Analyse- und Werbedienste: Sie erhalten kein einheitliches Bild mehr vom Verhalten des Nutzers. Die Lösung ist das „Cross-Device-Tracking“, also Technologien, die eine geräteübergreifende Profilbildung des Nutzers ermöglichen. Was technisch mittlerweile möglich ist, muss deswegen aber noch lange nicht datenschutzkonform sein. Deshalb analysiert dieser Artikel zunächst die wesentlichen rechtlichen Gesichtspunkte von Nachverfolgungstechnik, um anschließend die datenschutzrechtliche Zulässigkeit unterschiedlicher Cross-Device-Tracking-Technologien zu diskutieren.