Datenschutz

Der Datenschutz im Unternehmen ist eines der wichtigsten Geschäftsfelder der activeMind AG. Unsere Experten geben Tipps und Tricks und beraten Sie hier im Magazin zu allen juristischen, technischen und organisatorischen Aspekten des Datenschutzes. Denn das Datenschutzrecht wie etwa das BDSG ist permanent Änderungen unterworfen. Unternehmer und betriebliche Datenschutzbeauftragte müssen rechtlich auf dem Laufenden bleiben, um stets rechtskonform zu handeln. Unser Wissen hilft Ihnen dabei:

Mit der Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) prüfen Unternehmen mögliche Risiken bei der Verarbeitung personenbezogener Daten. Im Rahmen dessen sollen die Datenschutzaufsichtsbehörden Positiv- bzw. Negativlisten für die Fälle, in denen die DSFA zwingend bzw. entbehrlich ist, veröffentlichen. Einzelne Aufsichtsbehörden hatten bereits vor einiger Zeit eigene Listen veröffentlicht, diese waren aber nicht an die der anderen angeglichen. Nun legt die Datenschutzkonferenz (DSK), das Gremium der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder, für Deutschland eine abgestimmte Blacklist vor.

Bei der Verarbeitung personenbezogener Daten muss das Datenschutzrecht beachtet werden – ganz gleich, ob es sich um vermeintlich „harmlose“ Daten handelt, wie etwa die berufliche E-Mailadresse eines Mitarbeiters, oder aber besonders „schützenswerte“, wie dessen sexuelle Vorlieben. Trotzdem ist nicht jedes Datum gleichermaßen schutzwürdig und nicht jede Datenverarbeitung greift gleichermaßen stark in das Persönlichkeitsrecht des Betroffenen ein. Mit der Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) sollen Unternehmen die Risiken und Folgen evaluieren, die für Betroffene (z. B. Mitarbeiter) aus Datenverarbeitungen folgen können. Wird eine DSFA nicht oder nur unzureichend durchgeführt, drohen dem Unternehmen ein Bußgeld von bis zu 2 % des gesamten weltweiten Jahresumsatzes und / oder ein Verbot der Datenverarbeitung. Wann eine Datenschutz-Folgenabschätzung notwendig wird und was sie enthalten muss, lesen Sie in diesem Artikel.

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hält verschiedene Rechtsgrundlagen bereit, auf die eine Verarbeitung personenbezogener Daten gestützt werden kann. Da sich die Anwendungsbereiche der Grundlagen oftmals überschneiden, kommt es in der Praxis ganz entscheidend darauf an, die geeignetste und nachhaltigste Rechtsgrundlage zu finden. Der folgende Leitfaden soll hierbei Orientierung bieten.

Die Datenschutzaufsichtsbehörden der Bundesländer prüfen schon seit Jahren die Umsetzung des Datenschutzes gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) in Unternehmen. Mit der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) dürften diese Prüfungen häufiger und umfassender werden. Ein wesentlicher Grund dafür sind die deutlich umfangreicheren Dokumentationspflichten. Weil unter der DSGVO empfindliche Bußgelder für Datenschutzverstöße drohen, sind Unternehmen gut beraten, genau zu wissen, wie die Aufsichtsbehörden vorgehen. Die jeweils aktuellen Prüfungen finden Sie in diesem Artikel.

Mitarbeiter, die als (interner) betrieblicher Datenschutzbeauftragter bestellt sind, genießen gemeinhin Kündigungsschutz. Ein aktuelles Gerichtsurteil erweitert diesen Schutz nun auch auf Stellvertreter des Datenschutzbeauftragten. Unternehmen, die ein ganzes Team bzw. eine Abteilung mit dem unternehmerischen Datenschutz beauftragen, sollten also sehr genau darauf achten, welche Mitarbeiter sie dort einsetzen. Doch es gibt eine Alternative für alle, die sich durch diesen Kündigungsschutz zu sehr eingeschränkt fühlen.

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist seit dem 25. Mai 2018 voll anwendbar. Aufgrund zahlreicher Änderungen bereiteten sich viele Unternehmen seit langem auf die neuen Datenschutzvorschriften vor. Nun gilt es, die ersten Handlungspflichten zu erfüllen. Eine davon ist die Meldung Ihres Datenschutzbeauftragten an Ihre Aufsichtsbehörde.

Geht es um Speicherung und Löschung personenbezogener Daten, können verschiedene Aspekte des Datenschutzrechts sowie andere Gesetze sich (scheinbar) widersprechen. Insbesondere Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten müssen mit der Speicherbegrenzung als Pflicht zum Löschen abgewogen werden. Um dabei im Unternehmen den Überblick zu behalten und in allen Abteilungen datenschutzkonform zu arbeiten, ist ein Löschkonzept die beste Lösung.

Mit der ab dem 25. Mai 2018 anwendbaren EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) soll der Datenschutz als personenbezogenes Grundrecht gestärkt werden. Weil sich dadurch der Pflichtenkatalog für Unternehmen maßgeblich erweitert, sollten Sie den Datenschutz zu einem zentralen Aspekt unternehmerischer Tätigkeit machen und ihm in der Risikobewertung eine höhere Bedeutung beimessen. Für etwaige Bußgelder bei Datenschutzverstößen können Sie sogar zu bilanziellen Rückstellungen verpflichtet sein. Dieser Artikel hilft Ihnen, die Risiken einzuschätzen.

Callcenter bedienen sich bei Support, Kundenservice oder Marketing in der Regel umfassender IT-Systeme, um hohe Qualität und Effizienz der telefonischen Dienstleistungen zu gewährleisten. Doch bei Auswahl und Betrieb solcher Callcenter-Systeme sollten die datenschutzrechtlichen Vorgaben des Gesetzgebers dringend beachtet werden. Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) schränkt insbesondere die sogenannte Datenanreicherung und darauf basierende automatisierte Entscheidungen ein.

Wer personenbezogene Daten erheben, verarbeiten oder nutzen möchte, braucht dafür eine Rechtsgrundlage. Entweder muss ein Gesetz die Verarbeitung im gegebenen Fall ausdrücklich erlauben bzw. sogar vorschreiben, oder es ist vor Beginn der Datenverarbeitung eine Einwilligung der betroffenen Person notwendig. Für eine rechtskonforme Einwilligung nach EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind jedoch einige Feinheiten zu beachten.