Einträge von Melodie Dex

Speicherbegrenzung bei der Datenverarbeitung

Die Speicherbegrenzung ist einer der Grundsätze der Datenschutz-Grundverordnung (Art. 5 Abs. 1 e) DSGVO). Speicherbegrenzung bedeutet, dass personenbezogene Daten derart zu speichern sind, dass eine Identifizierung von Betroffenen nur so lange möglich ist, wie für die Zweckerreichung erforderlich. Bei der konkreten Umsetzung im Unternehmen kommen dafür vor allem eine Löschung oder Anonymisierung infrage.

Datenminimierung bei der Verarbeitung

Die Datenminimierung ist ein in der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verankertes Prinzip (Art. 5 DSGVO). Demnach sind immer so wenig wie möglich Daten zu verarbeiten, wie zur Erreichung des Zwecks notwendig sind. Um dem Grundsatz der Datenminimierung gerecht zu werden, bieten sich diverse Methoden an.

Zweckbindung bei der Datenverarbeitung

Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten dürfen nicht unsystematisch erfolgen, sondern ausschließlich zweckgebunden. Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) führt die Pflicht zur Zweckbindung der Datenverarbeitung als einen der Grundsätze in Art. 5 DSGVO auf. Wer personenbezogene Daten verarbeiten will, muss bei Festlegung und Ausgestaltung des Zwecks einige wichtige Kriterien beachten.

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Transparenz der Verarbeitung

Personenbezogene Daten dürfen nur auf transparente Art und Weise verarbeitet werden. Dieser Grundsatz ergibt sich aus Art. 5 DSGVO (EU-Datenschutz-Grundverordnung). Die Pflicht zur Transparenz bei der Verarbeitung von Daten mag zunächst abstrakt klingen, hat aber in der Datenschutzpraxis ganz konkrete Folgen.

Verarbeitung nach Treu und Glauben

Für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten stellt die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einige zentrale Grundsätze auf. Dazu gehört, dass solche Daten nur nach „Treu und Glauben“ verarbeitet werden dürfen. Manch ein Verantwortlicher dürfte überrascht sein, welche Folgen diese unscheinbar wirkende Pflicht in der Datenschutzpraxis alles mit sich bringt.

Rechtmäßigkeit der Verarbeitung von Daten

Die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) formuliert für die Verarbeitung personenbezogener Daten zahlreiche Pflichten. Diese werden Art. 5 DSGVO als Grundsätze verankert. Der erste besagt, dass personenbezogene Daten nur „auf rechtmäßige Weise“ verarbeitet werden dürfen. Für die praktische Umsetzung im Unternehmen hat dieser Grundsatz der Rechtmäßigkeit umfangreiche Konsequenzen.

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Datenschutzkonformer Einsatz von Callcenter-Systemen unter der DSGVO

Callcenter bedienen sich bei Support, Kundenservice oder Marketing in der Regel umfassender IT-Systeme, um hohe Qualität und Effizienz der telefonischen Dienstleistungen zu gewährleisten. Doch bei Auswahl und Betrieb solcher Callcenter-Systeme sollten die datenschutzrechtlichen Vorgaben des Gesetzgebers dringend beachtet werden. Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) schränkt insbesondere die sogenannte Datenanreicherung und darauf basierende automatisierte Entscheidungen ein.

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Wie gelingt eine rechtskonforme Einwilligungserklärung gemäß DSGVO?

Wer personenbezogene Daten erheben, verarbeiten oder nutzen möchte, braucht dafür eine Rechtsgrundlage. Entweder muss ein Gesetz die Verarbeitung im gegebenen Fall ausdrücklich erlauben bzw. sogar vorschreiben, oder es ist vor Beginn der Datenverarbeitung eine Einwilligung der betroffenen Person notwendig. Für eine rechtskonforme Einwilligung nach EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind jedoch einige Feinheiten zu beachten.

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Pflichten des Auftragsverarbeiters nach DSGVO

Die Verarbeitung von Daten im Auftrag bringt für den Auftragsverarbeiter einige Pflichten mit sich. Während nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ausschließlich der Auftraggeber für die Auftragsverarbeitung (vormals: Auftragsdatenverarbeitung) verantwortlich war, wird der Auftragsverarbeiter mit Wirksamkeit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für die Verarbeitung personenbezogener Daten mitverantwortlich. Auf einige Punkte sollten Dienstleister bei der Auftragsverarbeitung besonders achten – sonst drohen neben der Inanspruchnahme auf Schadensersatz ebenfalls empfindliche Strafen!